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Aus RE 6 wird RRX: National Express übernimmt die Linie zum Fahrplanwechsel

In der Zeit vom 15. Dezember 2019 bis 18. April 2020 finden Baumaßnahmen in Düsseldorf-Bilk statt. Vom 14. Juni 2020 bis voraussichtlich Ende 2022 sind Baumaßnahmen an Eisenbahnbrücken in Köln-Deutz geplant, was erneut eine Anpassung der Linienführung erforderlich macht. Die Halte Köln Hauptbahnhof, Dormagen und Neuss Hauptbahnhof können infolge der Baumaßnahmen in diesen Zeiträumen nicht vom RE 6 (RRX) angefahren werden. Ersatzhalt ist in dieser Zeit Köln Messe/Deutz (tief). Außerdem kommt es zu geringfügig geänderten Abfahrtszeiten. Zwischen dem 19. April und dem 13. Juni 2020 gilt der Regelfahrplan.
An der Verkehrsstation Düsseldorf-Bilk wird ein zusätzlicher Bahnsteig für die Züge des Regionalverkehrs gebaut. Nach dem Ende der Bauarbeiten können Reisende direkt von dort in Richtung Aachen, Dortmund, Grevenbroich oder Venlo fahren und dabei barrierefrei ein- und aussteigen. Durch die gute Anbindung an die „Wehrhahnlinie“ der Rheinbahn profitieren zudem alle Fahrgäste mit den Fahrtzielen Carlstadt, Uniklinik und Hafen. Im Zuge der Modernisierung werden auch neue Weichen eingebaut, Oberleitungsmasten erneuert sowie die Leit- und Sicherungstechnik angepasst. Zudem werden aktive und passive Schallschutzvorkehrungen umgesetzt.

„Die Baumaßnahmen sind erforderlich, um den Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen nachhaltig leistungsfähiger zu machen“, erklärt Ronald R.F. Lünser, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). „Sie tragen dazu bei, den Betrieb zuverlässiger und das Reisen für die Fahrgäste angenehmer zu machen.“ Der Flughafen Köln/Bonn bleibt auch in der Bauphase durchgehend aus dem Ruhrgebiet und Westfalen anfahrbar, wie Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland (NVR) GmbH, betont: „Wir wissen, wie wichtig die Anbindung an den Flughafen Köln/Bonn für Fahrgäste aus ganz Nordrhein-Westfalen ist. Daher haben wir dafür gesorgt, dass die Anfahrbarkeit zu jeder Zeit gewährleistet ist.“
Alle Infos zu den Baumaßnahmen finden sich unter: www.vrr.de/de/baustellen.

Eine Vielzahl alternativer Fahrtmöglichkeiten stellt sicher, dass Reisende auch während der Baumaßnahmen gut ans Ziel kommen. Über ihre Reisealternativen sind die Fahrgäste in den vergangenen Wochen bereits mit entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen an den Bahnhöfen, in den Zügen oder über die digitalen Kanäle der beteiligten Akteure informiert worden.

Nahtloser Betriebsübergang

Der neue Betreiber National Express hat sich intensiv auf die Übernahme der Linie vorbereitet. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen konnte durch die Übernahme der Linie RE 5 (RRX) seit dem Sommer dieses Jahres bereits viel Erfahrung mit den RRX-Fahrzeugen sammeln. „Wir haben bereits ab Oktober 2019 einzelne Fahrten auf der Linie RE 6 übernommen, um unser Zugpersonal für die Strecke und auf den Fahrzeugen zu schulen“, so Marcel Winter, Geschäftsführer von National Express. „So möchten wir einen nahtlosen Betriebsübergang sicherstellen.“

Mehr Platz und Komfort

Die Betriebsaufnahme ermöglicht künftig auch Reisenden auf dem Streckenabschnitt von Hamm, über Bielefeld nach Minden die Nutzung der modernen RRX-Fahrzeuge von Siemens Mobility, die mehr Platz und Komfort bieten. Die Fahrzeuge vom Typ Desiro HC verkehren im typischen RRX-Design und verfügen in Doppeltraktion über 800 Sitzplätze – rund 200 mehr als die bisherigen Regionalzüge. Die Niveaugleichheit zwischen Bahnsteig und Fahrzeug sowie größere Türen machen das Ein- und Aussteigen einfacher und bequemer und beschleunigen den Fahrgastwechsel. Darüber hinaus verfügen die neuen Züge unter anderem über kostenloses WLAN, Steckdosen sowie besseren Mobilfunkempfang durch spezielle Außenscheiben. Joachim Künzel, Geschäftsführer des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL): „Der Einsatz der neuen Züge macht das Reisen für die Fahrgäste angenehmer und zuverlässiger. Er trägt damit dazu bei, den Regionalverkehr auf der Schiene in Ostwestfalen-Lippe noch attraktiver zu gestalten. Für die Fahrgäste verbessert sich zudem die Anbindung an das Ruhrgebiet und Rheinland, wodurch die Regionen noch enger zusammenwachsen.“

PI__RE6_Baumassnahmen_061219.pdf