RE 6 (RRX) - Zwischen Köln und Minden

RE 6


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Im Rahmen der Baumaßnahmen werden zum Teil die Bahnsteighöhen angepasst, um einen stufenlosen Ein-​ und Ausstieg zu ermöglichen.

Darüber hinaus erfolgen weitere Investitionen in die Barrierefreiheit, um mobilitätseingeschränkten Reisenden eine leichtere Nutzung des Regionalverkehrs zu ermöglichen. So werden beispielsweise vielerorts neue Aufzüge oder Rampen eingebaut. Für Menschen mit Sehbehinderung werden taktile Leitstreifen angebracht. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Bodenplatten mit Rillen oder Noppen, die die Orientierung erleichtern.

Die Strecke zwischen Köln-​Mülheim und Düsseldorf-​Benrath wird durchgehend auf vier Gleise vervollständigt. Im Anschluss erfolgt der sechsgleisige Ausbau von Düsseldorf-​Benrath bis Duisburg Hauptbahnhof. Darüber hinaus gibt es punktuelle Maßnahmen zwischen Duisburg und Dortmund sowie umfangreiche Anpassungen der Gleisinfrastruktur im Knoten Dortmund Hauptbahnhof. Informationen zu den geplanten Arbeiten und dem aktuellen Stand gibt es hier.

Neben den Ausbauten in Nordrhein-Westfalen wird es in Rheinland-Pfalz und Nordhessen vereinzelte Umbaumaßnahmen an den Gleisen geben. So ist im Raum Remagen der Einbau von zwei Gleisverbindungen mit vier Weichen sowie einer Weichenheizung erforderlich. Zudem müssen die Oberleitungen erweitert und die Leit- und Sicherungstechnik ergänzt werden.

Der Um- und Ausbau der Schieneninfrastruktur ist notwendig, um die angestrebte dichte Taktung des RRX zwischen Köln und Dortmund zu realisieren. Bereits heute ist der Korridor zwischen Dortmund und Köln überlastet, die Züge stehen im Stau. Außerdem müssen sich bislang Regional-, Fern- und Güterverkehr vielerorts die Gleise teilen. Durch das Verlegen zusätzlicher Gleise auf vielen Streckenabschnitten und die Neusortierung der Verkehre zwischen Köln und Dortmund können schnellere und langsame Verkehre künftig besser voneinander getrennt werden. Das sorgt dafür, dass der schnelle Fernverkehr den übrigen Verkehr konfliktfrei überholen kann.

Bevor der notwendige Um- und Ausbau der Schieneninfrastruktur für den RRX erfolgen kann, müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Planfeststellungverfahren durchlaufen werden. Das Projekt ist in 15 Abschnitte – sogenannte Planfeststellungsabschnitte (PFA) – unterteilt. Im Rahmen des Verfahrens werden alle rechtlich relevanten Aspekte eines Ausbauvorhabens überprüft. Dabei werden die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander abgewogen und auch die Einwendungen von Betroffenen geprüft. Bei einem erfolgreichen Verlauf wird am Ende des Prozesses das Baurecht erteilt.

Die Planfeststellungsverfahren zum RRX sind unterschiedlich weit fortgeschritten. Für die ersten Abschnitte liegt das Baurecht bereits vor, der PFA 1.1 in Köln ist sogar bereits schon komplett fertig. Nähere Informationen zu den Planfeststellungsbereichen und dem aktuellen Stand der Verfahren gibt es hier.

Trotz Streckenausbau und höherer Taktung wird die Lärmbelastung für die Anwohner an den Gleisen nicht ansteigen – dank effektiver Schallschutzmaßnahmen. Grundlage für den Schallschutz entlang der Strecke sind die Vorschriften des Bundes-​Immissionsschutzgesetzes. Danach haben Anwohner an Neu-​ und Ausbaustrecken einen Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen, wenn bestimmte Grenzwerte überschritten werden. Im Zuge der Planungen für den RRX ermitteln Schallgutachter die zu erwartende Lärmbelastung. Aus den Untersuchungsergebnissen werden anschließend die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Mehr Informationen zum Lärmschutz beim RRX gibt es hier.

Die Gutachter versuchen, für jede Situation die optimale Maßnahme oder eine Kombination aus Maßnahmen auszuwählen. Unterschieden wird dabei zwischen aktivem und passivem Schallschutz: Zum aktiven Schallschutz gehören alle Maßnahmen, die direkt an der Schallquelle oder dem Ausbreitungsweg liegen – zum Beispiel Schallschutzwände oder die Glättung von Schienenoberflächen. Passive Maßnahmen sind dagegen schalltechnische Verbesserungen an Gebäuden. Dazu zählen beispielsweise der Einbau von Schallschutzfenstern genauso wie eine Belüftung, die auch bei geschlossenen Fenstern für eine ausreichende Sauerstoffversorgung sorgt. Einen Anspruch auf passiven Schallschutz haben Gebäudeeigentümer übrigens dann, wenn aktiver Schallschutz nicht ausreicht, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten, oder eine Schallschutzwand aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht errichtet werden kann.