FAQ (Betrieb)

FAQ zum Betrieb

RRX schnell
erklärt.

FAQ zum Betrieb

Die wichtigsten Antworten auf Fragen zum RRX-Fahrzeug und dem Betrieb auf einen Blick.

Die neuen RRX-​Züge gehen seit Ende 2018 nach und nach auf den Linien im Regionalverkehr auf die Strecke.

Seit 9. Dezember 2018: Der RE 11 (RRX) von Düsseldorf nach Kassel

Ab Ju­ni 2019: Der RE 5 (RRX) von Ko­blenz nach We­sel

Ab De­zem­ber 2019: Der RE 6 (RRX) von Köln/Bonn (Flug­ha­fen) nach Min­den

Ab Ju­ni 2020: Der RE 1 (RRX) von Aa­chen nach Hamm

Ab De­zem­ber 2020: Der RE 4 von Aa­chen nach Dort­mund 

Bis der komplette Aus- und Umbau der Infrastruktur für den RRX abgeschlossen ist, wird es noch viele Jahre dauern. Durch den Einsatz der RRX-Fahrzeuge auf den RE-Linien seit Dezember 2018 profitieren die Fahrgäste in NRW aber schon vorher von zahlreichen Verbesserungen, u.a. von mehr Sitzplätzen, einem höheren Fahrkomfort sowie moderner Technik im Fahrzeug.

Die Betreiber des RRX sind die National Express Rail GmbH und Abellio Rail NRW. Sie fahren im Auftrag der Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) sowie dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz (SPNV-Nord) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV). National Express übernimmt die heutigen Linien RE 4, RE 5 und RE 6. Abellio ist für die Linien RE 1 und RE 11 (RRX 11 seit Dezember 2018) zuständig.

Die neuen RRX-​Züge bestehen aus einstöckigen End-​ und doppelstöckigen Mittelwagen mit insgesamt 400 Sitzplätzen. Die RRX-Fahrzeuge fahren größtenteils in Doppeltraktion, bei der zwei Züge aneinandergekoppelt sind, und bieten damit 800 Sitzplätze im Regelbetrieb. Das sind deutlich mehr als in bisherigen Regionalverkehrszügen, auf vielen Linien finden so 200 Menschen mehr einen Platz.

Alle Wagen der RRX-​Züge ermöglichen einen stufenlosen Ein-​ und Ausstieg, der allerdings durch einen schrittweisen Umbau der Bahnsteige noch flächendeckend realisiert werden muss. Dies erleichtert zusammen mit den breiten Türen und großzügig geschnittenen Einstiegsräumen den Fahrgastwechsel. Darüber hinaus verfügt jedes Fahrzeug über drei Mehrzweckabteile für Fahrgäste mit Fahrrädern, Kinderwagen oder schwerem Gepäck sowie einen Bereich, der speziell auf die Belange von Fahrgästen mit Rollstuhl ausgerichtet: Neben drei Rollstuhlplätzen befindet sich hier eine große Universaltoilette. Zusätzlich wird auch an den Bahnhöfen in die Barrierefreiheit investiert, um Menschen mit Beeinträchtigungen eine leichtere Nutzung des Regionalverkehrs zu ermöglichen.

Pro Fahrzeug finden bis zu 18 Fahrräder Platz – sechs pro Mehrzweckabteil. Die drei Mehrzweckabteile befinden sich in den beiden Mittelwagen und im Endwagen der Fahrzeuge.

Mit den neuen Fahrzeugen profitieren die Fahrgäste von einer höheren Sitzplatzkapazität, einem stufenlosen Ein-​ und Ausstieg und einem verringerten Geräuschpegel. Neuartige Scheiben sorgen für einen besseren Mobilfunkempfang, zudem gibt es kostenloses WLAN. Für die Fahrgastinformation sorgen große Monitore. Zudem verbessert eine vollständige Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Reisenden.

Die 1. Klasse verfügt über Leder- statt Stoffsitze, Fußstützen und eine Steckdose pro Sitz. In der 2. Klasse gibt es eine Steckdose für jeweils zwei Sitze. Sowohl die 1. als auch die 2. Klasse bieten Leselampen.

Hersteller des Zuges ist Siemens. Die Siemens Mobility GmbH ist mit der Lieferung von 84 Elektrotriebwagen vom Typ Desiro HC und der Wartung über einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Die Züge werden in den Siemens-​Werken in Krefeld und Wien gebaut. Für die Instandhaltung hat das Unternehmen ein neues Rail Service Center in Dortmund errichtet.

Siemens baut insgesamt 84 Elektrotriebwagen vom Typ Desiro HC, die seit Ende 2018 nach und nach ausgeliefert werden und ihren Betrieb aufnehmen. Die ersten elf Fahrzeuge kommen seit Dezember 2018 auf der Linie RE 11 zwischen Düsseldorf und Kassel zum Einsatz.

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