Außenansicht des RRX an einem Gleis. Viele Personen steigen aus dem Zug oder betreten ihn gerade.

FAQ zum Betrieb RRX schnell
erklärt.

In Betrieb

Fahrplaninformationen erhalten Sie auf den Seiten der Aufgabenträger bzw. Verkehrsverbünde (VRR, VRS, NWL und NVV sowie VRM in Rheinland-Pfalz), sowie auf den Seiten der Betreiber National Express und Abellio Rail NRW.

Die Linien RE 5 (RRX) und RE 11 (RRX) fahren durch mehrere verschiedene Verkehrsverbünde und Tarifgemeinschaften. Bei Fahrten in NRW über einen Tarifraum hinaus gelten die Tickets des NRW-Tarifs. Informationen zum NRW-Tarif finden Sie bei mobil.nrw.de.

Im RE 5 (RRX) gelten die Tarife des VRR (Wesel bis Düsseldorf-Benrath) sowie des VRS (Leverkusen Mitte bis Bonn-Bad Godesberg). Bei Fahrten zwischen Remagen und Koblenz gilt der Tarif des VRM. Zwischen Bonn Bad-Godesberg und Bad Breisig gilt im Übergangsverkehr der VRS-Tarif. Bei Fahrten zwischen den Tarifräumen VRR und VRS gelten spezielle Übergangsregelungen oder die Tickets des NRW-Tarifs.

Im RE 11 (RRX) gelten der Tarif des VRR (Düsseldorf – Kamen), der Westfalentarif (Dortmund – Warburg) sowie der des NVV (Warburg – Kassel).

Weitere Infos zu Tickets und Tarifen finden Sie im Bereich Service.

Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis – der Ausweis ist entsprechend durch eine Wertmarke gekennzeichnet – fahren auch mit dem RE 1 (RRX), RE 5 (RRX), RE 6 (RRX), RE 11 (RRX) und RE 4 kostenlos. Es gelten die Regelungen nach Sozialgesetzbuch (SGB) Neuntes Buch (IX) §§ 145.

Weitere Informationen zum Thema Barrierefreiheit finden Sie im Bereich Service.

Alle Wagen der RRX-​Züge sind grundsätzlich barrierefrei und ermöglichen einen stufenlosen Ein-​ und Ausstieg, der allerdings durch einen schrittweisen Umbau der Bahnsteige noch flächendeckend realisiert werden muss. Darüber hinaus verfügt jedes Fahrzeug über drei Mehrzweckabteile in den beiden Mittelwagen und im Endwagen der Fahrzeuge für Fahrgäste mit Fahrrädern, Kinderwagen oder schwerem Gepäck sowie einen Bereich, der speziell auf die Belange von Fahrgästen mit Rollstuhl ausgerichtet ist: Neben drei Rollstuhlplätzen befindet sich hier eine große Universaltoilette.

Pro Fahrzeug finden bis zu 18 Fahrräder Platz – sechs pro Mehrzweckabteil. Die drei Mehrzweckabteile befinden sich in den beiden Mittelwagen und im Endwagen der Fahrzeuge.

Die drei Mehrzweckabteile befinden sich in den beiden Mittelwagen und im Endwagen der Fahrzeuge.

Sollten Sie etwas in den RRX-Fahrzeugen auf den Linien RE 11 (RRX), RE 5 (RRX), RE 6 (RRX), RE 1 (RRX) und RE 4 verloren haben, wenden Sie sich bitte an den Fundservice der Deutschen Bahn.

Grundsätzlich ist die Anfahrbarkeit an allen Stationen im Regelbetrieb sichergestellt. Im Falle von Betriebseinschränkungen, informieren Sie sich über die Infoportale der Aufgabenträger, der Betreiberunternehmen oder zuginfo.nrw.

Die Fahrzeuge

Siemens baut insgesamt 84 Elektrotriebwagen vom Typ Desiro HC, die seit Ende 2018 nach und nach ausgeliefert werden und ihren Betrieb aufnehmen.

Mit den neuen Fahrzeugen profitieren die Fahrgäste von einer höheren Sitzplatzkapazität, einem stufenlosen Ein- und Ausstieg und einem verringerten Geräuschpegel. Neuartige Scheiben sorgen für einen besseren Mobilfunkempfang, zudem gibt es kostenloses WLAN. Für die Fahrgastinformation sorgen große Monitore. Zudem verbessert eine vollständige Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Reisenden.

Die 1. Klasse verfügt über Leder- statt Stoffsitze, Fußstützen und eine Steckdose pro Sitz. In der 2. Klasse gibt es eine Steckdose für jeweils zwei Sitze. Sowohl die 1. als auch die 2. Klasse bieten Leselampen.

Die neuen RRX-Züge bestehen aus einstöckigen End- und doppelstöckigen Mittelwagen mit insgesamt 400 Sitzplätzen. Die RRX-Fahrzeuge fahren größtenteils in Doppeltraktion, bei der zwei Züge aneinandergekoppelt sind, und bieten damit 800 Sitzplätze im Regelbetrieb. Das sind deutlich mehr als in bisherigen Regionalverkehrszügen, auf vielen Linien finden so 200 Menschen mehr einen Platz.

Alle Wagen der RRX-Züge ermöglichen einen stufenlosen Ein- und Ausstieg, der allerdings durch einen schrittweisen Umbau der Bahnsteige noch flächendeckend realisiert werden muss. Dies erleichtert zusammen mit den breiten Türen und großzügig geschnittenen Einstiegsräumen den Fahrgastwechsel. Darüber hinaus verfügt jedes Fahrzeug über drei Mehrzweckabteile für Fahrgäste mit Fahrrädern, Kinderwagen oder schwerem Gepäck sowie einen Bereich, der speziell auf die Belange von Fahrgästen mit Rollstuhl ausgerichtet: Neben drei Rollstuhlplätzen befindet sich hier eine große Universaltoilette. Zusätzlich wird auch an den Bahnhöfen in die Barrierefreiheit investiert, um Menschen mit Beeinträchtigungen eine leichtere Nutzung des Regionalverkehrs zu ermöglichen.

Die Organisation

Die Betreiber des RRX sind die National Express Rail GmbH und die Abellio Rail NRW GmbH. Sie fahren im Auftrag der Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) sowie dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV). National Express übernimmt die Linien RE 5 (RRX), RE 6 (RRX) und RE 4. Abellio ist für die Linien RE 11 (RRX) und RE 1 (RRX) zuständig.

Die neuen RRX-Fahrzeuge gehen seit Ende 2018 nach und nach auf den Linien im Regionalverkehr auf die Strecke.

  • Seit dem 9. Dezember 2018: Der RE 11 (RRX) von Düsseldorf nach Kassel
  • Seit dem 9. Juni 2019: Der RE 5 (RRX) von Wesel nach Koblenz
  • Seit Dezember 2019: Der RE 6 (RRX) von Köln/Bonn (Flughafen) nach Minden
  • Seit Juni 2020: Der RE 1 (RRX) von Aachen nach Hamm
  • Seit Dezember 2020: Der RE 4 von Aachen nach Dortmund

Bis der komplette Aus- und Umbau der Infrastruktur für den RRX abgeschlossen ist, wird es noch viele Jahre dauern. Durch den Einsatz der RRX-Fahrzeuge auf den RE-Linien profitieren die Fahrgäste in NRW aber schon vorher von zahlreichen Verbesserungen, u.a. von mehr Sitzplätzen, einem höheren Fahrkomfort sowie moderner Technik im Fahrzeug.

Hersteller des Zuges ist Siemens. Die Siemens Mobility GmbH ist mit der Lieferung von 84 Elektrotriebwagen vom Typ Desiro HC und der Wartung über einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Die Züge werden in den Siemens-Werken in Krefeld und Wien gebaut. Für die Instandhaltung hat das Unternehmen ein neues Rail Service Center in Dortmund errichtet.

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