Neue Botschafter für das Großprojekt

Meilenstein

Neue
Botschafter
für den RRX

Um ein Groß­pro­jekt wie den RRX er­folg­reich um­zu­set­zen, müs­sen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit­ge­nom­men und von der Sinn­haf­tig­keit des Vor­ha­bens über­zeugt wer­den. Ein neu ge­grün­de­ter Pro­jekt­bei­rat ver­sam­melt zen­tra­le Mul­ti­pli­ka­to­ren aus Wirt­schaft und Ge­sell­schaft in Nord­rhein-​West­fa­len. Als Bot­schaf­ter für den RRX sol­len sie mit da­zu bei­tra­gen, die Men­schen im Land für das Pro­jekt zu be­geis­tern.
 

„Der RRX kommt und wird das Rück­grat ei­nes kom­plett neu­en Nah­ver­kehrs­sys­tems bil­den“, sag­te NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­ter Mi­cha­el Gro­schek im Rah­men der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des Pro­jekt­bei­rats. Bei der Zu­sam­men­kunft in­for­mier­te er die Mit­glie­der über die ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen beim RRX und stell­te her­aus, wie wich­tig ei­ne en­ge Zu­sam­men­ar­beit für das Ge­lin­gen des Vor­ha­bens ist. „Der RRX ist ein Ge­mein­schafts­pro­jekt. Die Po­li­tik al­lein kann kei­ne Ak­zep­tanz schaf­fen“, so Gro­schek. Der Pro­jekt­bei­rat soll ei­ne Platt­form für die über­ge­ord­ne­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zum RRX bil­den, auf kri­ti­sche Punk­te hin­wei­sen so­wie Ak­zep­tanz­pro­ble­me und Lö­sungs­we­ge auf­zei­gen. Der ge­mein­sa­me Schul­ter­schluss der Mit­glie­der im Pro­jekt­bei­rat soll da­zu bei­tra­gen, den Bür­ger­in­nern und Bür­gern den Nut­zen des RRX wäh­rend der mehr­jäh­ri­gen Um­set­zungs­pha­se im­mer wie­der her­aus­zu­stel­len.

Nutzenstudie zeigt Vorteile auf

Im Mit­tel­punkt der Zu­sam­men­kunft stand die Vor­stel­lung ei­ner Nutzen­stu­die, die den Wert des Schie­nen­pro­jekts für Mo­bi­li­tät, Wirt­schaft, Um­welt und die Men­schen im Land auf­zeigt. Ma­ria Lee­nen vom Fach­bü­ro SCI Ver­kehr, das die Stu­die für das NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um er­stellt hat, prä­sen­tier­te die zen­tra­len Er­geb­nis­se. Sie mach­te deut­lich, dass der RRX die Ant­wort auf die wach­sen­den Mo­bi­li­täts­be­dürf­nis­se in Nord­rhein-​West­fa­len ist, das zu den größ­ten und kom­ple­xes­ten Ver­kehrs­räu­men in Eu­ro­pa ge­hö­re. Zu­gleich stell­te sie die ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Vor­tei­le des Pro­jekts her­aus. „Ich freue mich sehr, dass Nord­rhein-​West­fa­len die­sen Sprung ge­schafft hat“, so die Ver­kehrs­ex­per­tin.

Die po­si­ti­ve Ein­schät­zung des Pro­jekts spie­gel­te sich auch in den Wort­mel­dun­gen der Mit­glie­der des Pro­jekt­bei­rats wi­der. Sie ga­ben Rück­mel­dun­gen zur Ein­schät­zung des Pro­jekts in­ner­halb ih­rer In­sti­tu­tio­nen und Denk­an­stö­ße für die wei­te­re Um­set­zung. Künf­tig will der Pro­jekt­bei­rat in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den zu­sam­men­kom­men, um den Fort­gang des RRX zu be­spre­chen.

Fol­gen­de Per­so­nen ge­hö­ren dem Pro­jekt­bei­rat an: NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­ter Mi­cha­el Gro­schek, Dr. Her­mann-​Jo­sef Te­bro­ke (NVR), Hans Wil­helm Rei­ners (VRR), Dr. Ul­rich Con­ra­di (NWL), Die­ter Hil­ser (Ver­kehrs­aus­schuss im Land­tag NRW), Ul­rich Jae­ger (VDV-​Lan­des­grup­pe NRW), Wer­ner Lüb­ber­ink (Deut­sche Bahn NRW), Burk­hard Lan­ders (IHK NRW), Bernd Tön­jes (un­ter­neh­mer nrw), Wolf­gang Schuld­zin­ski (Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW), An­to­nia Kühn (DGB NRW)