Gemeinsame Sache beim Infrastrukturausbau

Meilenstein

Gemeinsame
Sache beim
Infrastrukturausbau

Der Aus­bau der Schie­nen­we­ge und Bahn­hö­fe in NRW ist ein Schlüs­sel für die er­folg­rei­che Um­set­zung des RRX. Bei ei­ner Fach­ver­an­stal­tung zum In­fra­struk­tur­aus­bau am 15. Ju­ni 2018 spra­chen Pro­jekt­part­ner und Ver­tre­ter aus den Kom­mu­nen dar­über, wie sie die Her­aus­for­de­run­gen bei der Pla­nung und Um­set­zung ge­mein­sam be­werk­stel­li­gen kön­nen.


Ein zen­tra­ler Er­folgs­fak­tor für die Um­set­zung der not­wen­di­gen In­fra­struk­tur­maß­nah­men am Schie­nen­netz und an den Bahn­hö­fen ist die en­ge und ko­or­di­nier­te Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen den Vor­ha­ben­trä­gern DB Netz, DB Sta­ti­on&Ser­vice, den Be­zirks­re­gie­run­gen, den be­trof­fe­nen kom­mu­na­len Ver­wal­tun­gen und dem Ei­sen­bahn­bun­des­amt als zen­tra­ler Ge­neh­mi­gungs­be­hör­de. Die Fach­ver­an­stal­tung in Düs­sel­dorf war für al­le ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, um den ak­tu­el­len Pla­nungs­stand von kom­pe­ten­ter Sei­te, näm­lich von den DB-​Pla­nern selbst, vor­ge­stellt und er­läu­tert zu be­kom­men.

Wie wich­tig die­ser Aus­tausch für ein Groß­pro­jekt wie den RRX ist, mach­te Dr. Hen­drik Schul­te, Staats­se­kre­tär im NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um, in sei­ner Be­grü­ßungs­re­de deut­lich: „Wenn je­der still im Käm­mer­lein an De­tail­pro­ble­men ar­bei­tet, be­steht im­mer die Ge­fahr, dass das gro­ße Gan­ze aus dem Blick ge­rät. Nur ein kon­ti­nu­ier­li­cher Dia­log ge­währ­leis­tet, dass je­der weiß, was der an­de­re tut und wa­rum er es tut.“ Auch Wer­ner Lüb­ber­ink, Kon­zern­be­voll­mäch­tig­ter der Deut­schen Bahn für das Land NRW, un­ter­strich die Be­deu­tung ei­ner en­gen Ver­net­zung: „Der RRX, das Meis­ter­stück für Nord­rhein-​West­fa­len, funk­tio­niert nur, wenn al­le Sta­ke­hol­der zu­sam­men­ar­bei­ten. Der heu­ti­ge Aus­tausch mit vie­len Ak­teu­ren aus un­ter­schied­li­chen Bran­chen zeigt auf, wie wir die Pla­nung noch bes­ser ver­zah­nen kön­nen.“

Mehrere Personen in Businesskleidung stehen und sitzen in einem großen Konferenzraum und unterhalten sich.
Die Fachveranstaltung war für alle Beteiligten eine gute Gelegenheit, um den aktuellen Planungsstand erläutert zu bekommen.
Dr. Hen­drik Schul­te (Staats­se­kre­tär im NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um) hält einen Vortrag zum RRX.
Dr. Hendrik Schulte betonte in seinem Vortrag die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen den Akteuren.
Mehrere Projektpartner des RRX stehe auf der Bühne und diskutieren mit den Zuschauern.
Projektpartner und Vertreter aus den Kommunen diskutierten über die Perspektiven für die Zusammenarbeit bei der Planung von Schieneninfrastrukturprojekten.
Ein Mitarbeiter erklärt zwei Männern etwas vor einem Schaubild zum RRX.
Auf dem RRX-Marktplatz konnten sich die Anwesenden einen Gesamtüberblick über den Stand der Planungen verschaffen.
Eine Mitarbeiterin erklärt drei Personen Einzelheiten zum RRX mit Hilfe einer Videos.
Das Building Information Modeling (BIM) ermöglichte den Teilnehmern vor Ort, die Veränderungen an Bahnhöfen und Streckennetz anhand eines virtuellen Modells hautnah zu erleben.

Früh­zei­ti­ge Bür­ger­be­tei­li­gung: Span­nen­der Dia­log zum RRX

Kom­mu­ni­ka­ti­on war der Schlüs­sel­be­griff in der an­schlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de, bei der zwei zen­tra­le For­de­run­gen im Fo­kus stan­den: Zum ei­nen die Be­schleu­ni­gung der Pla­nungs-​ und Ge­neh­mi­gungs­pro­zes­se und zum an­de­ren die früh­zei­ti­ge und kon­ti­nu­ier­li­che Ein­bin­dung der Öf­f­ent­lich­keit. Al­le Ak­teu­re spra­chen sich da­für aus, dass zeit­nah Lö­sun­gen ge­fun­den wer­den müs­sen, um den Ver­wal­tungs­auf­wand zu re­du­zie­ren und In­fra­struk­tur­maß­nah­men künf­tig schnel­ler vor­an­zu­trei­ben. Hoff­nun­gen set­zen sie in die­sem Zu­sam­men­hang so­wohl auf das von der Bun­des­re­gie­rung ge­plan­te Pla­nungs­be­schleu­ni­gungs­ge­setz als auch auf neue Be­tei­li­gungs­for­men, die be­trof­fe­ne Bür­ge­rin­nen und Bür­ger früh­zei­tig in die Pla­nun­gen ein­be­zie­hen und ein­zel­ne Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren so­mit be­schleu­ni­gen kön­nen. Im Zu­ge des RRX wer­de die früh­zei­ti­ge Öf­f­ent­lich­keits­be­tei­li­gung be­reits vor­bild­lich um­ge­setzt, lob­te Ka­rin Pauls­mey­er, Ab­tei­lungs­lei­te­rin im NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um. Dar­an gel­te es über­all in NRW an­zu­knüp­fen, denn Trans­pa­renz und ein of­fe­ner Dia­log mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sei­en die Ba­sis für ei­ne er­folg­rei­che Um­set­zung von In­fra­struk­tur­pro­jek­ten: „Auch für die Pla­ner selbst bringt der Dia­log mit den Men­schen vor Ort oft ge­nug span­nen­de neue Er­kennt­nis­se. Je frü­her die in den Pla­nungs­pro­zess ein­flie­ßen, des­to bes­ser für das Pro­jekt.“

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