Innenansicht des Führerstandes eines RRX.

Im Zug Endlich Schienen
unter den Rädern

Es ist Mitte Dezember, die Sonne scheint auf Gleis 11 des Dortmunder Hauptbahnhofs. Als die orangenen Türen zugleiten, ist Lokführer Maurice startklar für einen ganz besonderen Moment: Mit seiner Fahrt Richtung Aachen bringt er auf der Linie RE 4 das letzte RRX-Fahrzeug ins Rollen – und damit auch die Mobilität von morgen.

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Grünes Licht für Lokführer Maurice

„Auch wenn ich an diesem Tag in eine ganz normale Schicht gestartet bin, haben wir alle gemerkt, dass eine gewisse Euphorie in der Luft lag“, erinnert sich Maurice. Monatelang haben er und das Team von National Express auf diesen Moment hingefiebert und sich auf die Inbetriebnahme der Linie RE 4 vorbereitet. „Es passiert unheimlich viel hinter den Kulissen, damit am Stichtag alles reibungslos funktioniert“, erklärt er. Die neuen RRX-Fahrzeuge auf die Schienen bringen zu dürfen, sei für jeden Lokführer daher ein kleines Privileg. „All die Organisation und Teamarbeit wird in diesem Moment sichtbar und zahlt sich aus.“

Als er am 13. Dezember an Gleis 11 in den neuen Zug in den bekannten orange-grauen Farben vom Typ Desiro HC einsteigt, übernimmt er den Zug von einem Mitarbeiter der Siemens Mobility. Damit startet nicht nur die Linie RE 4 in neuem Design – mit Abschluss der Vorbereitungen des Vorlaufbetriebs erreicht das Projekt um den RRX einen wichtigen Meilenstein, für den vor gut zwei Jahren die Inbetriebnahme der Linie RE 11 (RRX) den Startschuss gab.

Mit dem RRX-Fahrzeug bewegen wir mehr als einen Zug auf der Schiene. Zu sehen, dass das Projekt die Mobilität in NRW Richtung Verkehrswende voranbringt und wir als Lokführer Teil davon sind, ist ein tolles Gefühl.
Maurice, Triebfahrzeugführer bei National Express

Mehr als einen Zug bewegen

„Als ich mit dem Fahrzeug Richtung Aachen gestartet bin, waren nicht nur Fotografen und die Presse unterwegs“, erinnert sich der Triebfahrzeugführer. Viele Fahrgäste haben sich die neuen Züge aus der Nähe ansehen wollen und sich sehr gefreut, einsteigen zu können. „Einige haben mir sogar zugewunken“, so Maurice lachend. „Eher so, als würde ich anstatt in eine reguläre Schicht durch NRW in ein kleines Abenteuer aufbrechen. Dieser Moment wird mir in Erinnerung bleiben. Er zeigt, dass Mobilität mehr bedeutet, als einfach irgendwo einzusteigen und anzukommen.“

Maurice freut sich über das positive Feedback zu den RRX-Fahrzeugen: „Man merkt, dass die Fahrgäste gerne einsteigen. Im Pendleralltag haben die Züge natürlich bisher vor allem durch Komfortmerkmale, wie Steckdosen und WLAN, gepunktet. Gerade jetzt zählt aber noch etwas anderes“, so Maurice.

Divider RRX Abstrakt

Fahrzeuge

Linien

Ausblick Richtung Zukunft

„Die breiten Türen und der großzügige Fahrgastraum schaffen Raum zum Umsteigen und Abstand halten“, weiß Maurice. Zudem kann der Lokführer per Knopfdruck alle Türen gleichzeitig öffnen und damit gerade in Coronazeiten zusätzliche Kontakte für Fahrgäste vermeiden.

Auch für Maurice bieten die neuen Fahrzeuge technische Vorteile: „Die Beschleunigungszeit ist extrem kurz. In etwas über 70 Sekunden kann ich die Höchstgeschwindigkeit von circa 160 Kilometern pro Stunde erreichen. Das ermöglicht es mir, Verspätungen besser wieder reinzufahren!“ Auf insgesamt fünf Linien schaffen die neuen RRX-Züge also sowohl für Fahrgäste als auch für Lokführer eine neue Art des Reisens und machen damit die Mobilität von morgen schon heute erlebbar.

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