Eine Frau sitzt vor Monitoren und schaut auf ein Streckennetz.

Im Ausbau Elektronisches
Stellwerk
Düsseldorf

Die Klimaziele sind geschärft, der Weg ist klar: Mehr Güter auf der Schiene, mehr Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln. Zusätzliche Takte, Verbindungen und Züge benötigen dazu nicht nur mehr Gleise – auch die Koordination wird optimiert. Deshalb wird im Knotenpunkt Düsseldorf noch vor der vollständigen Umsetzung des RRX-Gleisausbaus ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) realisiert.

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Um der steigenden Auslastung auf der Strecke gerecht zu werden, findet im Düsseldorfer Stadtgebiet bis zur Stadtgrenze nach Duisburg ein sechsgleisiger Ausbau statt.

Damit im Bereich des Stellwerks ein dichterer Takt möglich wird, erhalten S-Bahn, Fernverkehr und der Rhein-Ruhr-Express zwischen Düsseldorf-Benrath und Duisburg Hbf jeweils durchgängig eigene Gleise. Ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) soll zukünftig neun Altstellwerke zwischen Leverkusen Chempark und Düsseldorf-Kalkum ablösen, damit die Steuerung aus dem Bedienstandort Düsseldorf erfolgen kann.

Der Vorteil: Bei langfristig geplanten Bauarbeiten oder kurzfristigen Betriebsstörungen können die Züge schneller umgeleitet werden. Weil die Gleisanlagen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs künftig in zwei separate Stellbereiche aufgeteilt werden, kann das elektronische Stellwerk auch bei Ausfall eines Stellbereichs den Betrieb aufrechterhalten.

Gleisausbau für den RRX

Langenfeld – Leverkusen

Grafische Darstellung des Netzwerkes von Stellwerken und elektronischen Stellwerken im Großraum Düsseldorf.

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