Die RRX-Regionalkonferenzen

Hintergrund

Die RRX-Regional-konferenzen

Der RRX ist gut fürs Land und gut für die Men­schen. Das hat ei­ne Nut­zen­stu­die zum Schie­nen­pro­jekt er­ge­ben. Wel­che Vor­tei­le der RRX für die Re­gio­nen West­fa­len, Ruhr­ge­biet und Rhein­land bie­tet, zei­gen An­fang kom­men­den Jah­res drei Re­gio­nal­kon­fe­ren­zen auf. Sie fin­den am 23. Ja­nu­ar in Müns­ter, am 2. Fe­bru­ar in Es­sen und am 2. März in Köln statt.


Den Auf­takt macht die Re­gio­nal­kon­fe­renz West­fa­len am 23. Ja­nu­ar im LWL Mu­se­um in Müns­ter. Schwer­punkt­the­ma ist die en­ge­re Ver­net­zung der Wirt­schafts­räu­me West­fa­len und Me­tro­pol­re­gi­on Rhein-​Ruhr. Täg­lich pen­deln zehn­tau­sen­de Men­schen zwi­schen den west­fä­li­schen Groß­städ­ten Müns­ter, Bie­le­feld und Hamm so­wie den Städ­ten an Rhein und Ruhr. Der RRX macht das Rei­sen für sie ein­fa­cher und kom­for­ta­bler. Zu spür­ba­ren Ver­bes­se­run­gen wird auch die Mo­der­ni­sie­rung zahl­rei­cher Bahn­hö­fe ent­lang der Stre­cke füh­ren, dar­un­ter un­ter an­de­rem des Haupt­bahn­hofs Müns­ter. Wel­che Im­pul­se für West­fa­len im Ein­zel­nen zu er­war­ten sind, dis­ku­tie­ren vor Ort un­ter an­de­rem NRW-​Ver­kehrs­mi­nis­ter Mi­cha­el Gro­schek, Dr. Ul­rich Con­ra­di als Ver­bands­vor­ste­her des Zweck­ver­bands Nah­ver­kehr West­fa­len-​Lip­pe (NWL), NWL-​Ge­schäfts­füh­rer Burk­hard Bas­tisch und Wer­ner Lüb­ber­ink, Kon­zern­be­voll­mäch­tig­ter der Deut­schen Bahn für Nord­rhein-​West­fa­len.

Mit Dialog zu mehr Akzeptanz

Wie Dia­log und Bür­ger­be­tei­li­gung zur Ak­zep­tanz von Groß­pro­jek­ten wie dem RRX bei­tra­gen kön­nen, ist The­ma der Re­gio­nal­kon­fe­renz Ruhr­ge­biet am 2. Fe­bru­ar. An der De­bat­te in der Phil­har­mo­nie Es­sen be­tei­li­gen sich ne­ben Mi­nis­ter Gro­schek und dem Ver­bands­vor­ste­her des Ver­kehrs­ver­bunds Rhein-​Ruhr (VRR) Hans-​Wil­helm Rei­ners, der VRR-​Vor­stands­spre­cher Mar­tin Hus­mann, Man­fred Fuhg als Lei­ter von Sie­mens-​Mo­bi­li­ty Deutsch­land so­wie wei­te­re Ak­teu­re aus Po­li­tik, Ver­wal­tung, Ver­kehrs­bran­che und Bür­ger­in­itia­ti­ven. Im Zen­trum steht das Wech­sel­spiel aus dem ge­samt­ge­sell­schaft­li­chen Nut­zen des RRX und den ernst zu neh­men­den in­di­vi­du­el­len Sor­gen der An­woh­ner.

Ein Quantensprung für den Großraum Köln

Bei der Re­gio­nal­kon­fe­renz Rhein­land am 2. März steht die Be­deu­tung des RRX für den wach­sen­den Me­tro­pol­raum Köln im Fo­kus. Der Bahnk­no­ten Köln zählt zu den wich­tigs­ten bun­des­wei­ten Ver­knüp­fungs­punk­ten – aber auch zu ei­nem der größ­ten Eng­päs­se im na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Ei­sen­bahn­netz. Der RRX und der da­mit ver­bun­de­ne Aus­bau der Schie­nen­in­fra­struk­tur stel­len ei­nen Quan­ten­sprung für die Mo­bi­li­tät im Groß­raum Köln dar. Um ein mög­lichst leis­tungs­fä­hi­ges Ge­samt­sys­tem zu schaf­fen, muss im Zu­ge der Rea­li­sie­rung des RRX dar­über hin­aus auch die Ver­net­zung mit an­de­ren nach­hal­ti­gen Ver­kehrs­trä­gern vor­an­ge­trie­ben wer­den, et­wa mit dem eben­falls stark aus­ge­las­te­ten Stadt­bahn­sys­tem der Köl­ner Ver­kehrs-​Be­trie­be (KVB). Wie das be­werk­stel­ligt wer­den kann, er­ör­tern ge­mein­sam mit Mi­nis­ter Gro­schek un­ter an­de­rem der Ver­bands­vor­ste­her des Zweck­ver­bands Nah­ver­kehr Rhein­land (NVR) Dr. Herr­mann-​Jo­sef Te­bro­ke, Hei­ko Sed­lac­zek als Ge­schäfts­füh­rer des NVR und KVB-​Vor­stand Jür­gen Fens­ke.