Ein Tag im Betrieb auf der Linie RE 5 (RRX)

Hintergrund

Ein Tag im Betrieb auf der Linie RE 5 (RRX)

Jeden Tag verbindet der RE 5 (RRX) den Niederrhein, das Ruhrgebiet, das Rheinland und den Mittelrhein miteinander – eine Aufgabe, die bereits weit vor der ersten Fahrt am Morgen beginnt und bis spät in die Nacht dauert.

Die Vorbereitung

Das RRX-Fahrzeug hat die Nacht in der Abstellanlage in Koblenz-Mosel verbracht. Frühmorgens wird es vom diensthabenden Triebfahrzeugführer auf Funktionstüchtigkeit überprüft und vorbereitet.

Der Start

Am Hauptbahnhof in Koblenz angekommen, nimmt das Fahrzeug die ersten Fahrgäste auf. Auch die Kundenbetreuer steigen hier zu. Dann startet die Tour über die Metropolen des Rheinlands bis ins Ruhrgebiet.

Personalwechsel

Heute findet der erste Personalwechsel am Kölner Hauptbahnhof statt. Der eingesetzte Triebfahrzeugführer geht in die Pause und wird von dem nächsten diensthabenden Kollegen abgelöst. Der Wechsel dauert nur wenige Sekunden.

Wechsel der Fahrtrichtung

Das Fahrzeug ist die gesamte Strecke einmal abgefahren und hat den Bahnhof in Wesel erreicht. Nun erfolgt die sogenannte „Wendereinigung“: Der Zug wird gereinigt und auf die Weiterfahrt zurück nach Koblenz vorbereitet.

Erster Linienumlauf

Zurück am Koblenzer Hauptbahnhof beendet das Fahrzeug seinen ersten Linienumlauf. Dafür hat das Fahrzeug etwa 383 km zurückgelegt und war ca. fünfeinhalb Stunden unterwegs. Abhängig vom Startpunkt pendeln die Fahrzeuge auf der Linie RE 5 (RRX) pro Tag ca. 2,5 bis 3 Mal zwischen Koblenz und Wesel.

Betriebsende in Köln

Das RRX-Fahrzeug beendet seinen Fahrgastbetrieb am Bahnhof Köln Messe/Deutz. Mit den Fahrgästen verlassen auch die letzten Kundenbetreuer den Zug. Anschließend wird das Fahrzeug von dem Triebfahrzeugführer in die Abstellung gefahren, er legt die Federspeicherbremse an und versetzt das Fahrzeug schließlich in den Energiesparmodus.

Reinigung und Bewachung

In der Nacht wird das Fahrzeug von einem Reinigungstrupp gründlich von innen gesäubert. Danach verbleibt das Reinigungspersonal noch einige Stunden länger im Fahrzeug, um es zu bewachen. Schließlich ist die Vandalismus-Gefahr in den Nachtstunden am größten.

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